Shotokan Karate Do ist eine alte, japanische Kampfkunst und eine effektive Methode zur Selbstverteidigung.

KARATE-DO im Karate Club Okinawa

In unserem Dojo wird traditionelles Shotokan-Karate in den drei Säulen: Kihon (Grundtechniken); Kata (formalisierte Bewegungsabläufe mit vielen Techniken/Kombinationen) und Kumite (Kampftraining in ver-schiedenen Abstufungen) trainiert. Wettkämpfe sind für uns nur Mittel zum eigentlichen Zweck - sich immer weiter zu verbessern - technisch wie auch geistig! Deswegen auch der Name - Bushido - Weg des Kriegers, deren berühmter Ehrenkodex unter anderem die ständige Vervollkommnung des Kriegers forderte. Das Training ist schweißtreibend und anstrengend und für die Karatekas, die schon länger dabei sind, ist es fast zur Sucht geworden. Das Schlagpolster ist für unsere Fortgeschrittenen ständiger Trainingsbegleiter und ermöglicht es Ihnen, Techniken bei voller Kraft aber gleichzeitig hoher Kontrolle auszuführen. 

Im Karate Club Okinawa wollen Menschen in allen Altersstufen Shotokan Karate Do vermitteln und ihnen die Faszination dieser Kampfkunst näher bringen. Wir bieten die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten zu trainieren, sich Herausforderungen zu stellen und dabei Spaß zu haben, fit zu werden und sich auf Dauer fit zu halten. Der Weg ist das Ziel. Für jeden verbirgt sich etwas anderes in dieser faszinierenden Sportart und wartet darauf, entdeckt und gelebt zu werden. Bei uns kann dies jeder auf seinem individuellem Karate Weg für sich selbst herausfinden.

KARATE - Ursprung und Philosophie
Karate ist ein Kampfsport, dessen Ursprünge bis etwa 500 Jahre n. Chr. zurückreichen. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Lauf der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung. Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang des letzten Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk. Auch heute noch spiegelt sich im Karate-Do die fernöstliche Philosophie wider. Übersetzt bedeutet “Karate-Do" so viel wie “der Weg der leeren Hand". Im wörtlichen Sinn heißt das: der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer. Das “Kara" (leer) ist aber auch ein ethischer Anspruch. Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können. Im Training und im Wettkampf wird dieser hohe ethische Anspruch konkret: Nicht Sieg oder Niederlage sind das eigentliche Ziel, sondern die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration. Die Achtung des Gegners steht an oberster Stelle.

KARATE - ein Sport für alle
Ob Ausgleichssport, allgemeine Fitness oder Selbstverteidigung, Karate eröffnet allen Altersgruppen und Interessenlagen ein breites sportliches Betätigungsfeld. Karate ist nicht nur spannend für alt und jung. Durch die Vielseitigkeit fördert Karate Gesundheit und Wohlbefinden. Auch deshalb haben sich viele junge und ältere Menschen für diesen Sport entschieden. In den meisten Vereinen gibt es Anfängerkurse, die den Einstieg leicht machen: Stufe um Stufe wachsen Geschicklichkeit und Leistungsvermögen. Die farbigen Gürtel der Budo Sportarten sind dabei Hilfe und Ansporn.

KARATE - ein Sport für Körper und Geist
Karate wird leider oftmals gleichgesetzt mit Brettern zerschlagen. Dieses Vorurteil entstammt öffentlichen Schauvorführungen, die auf Publikumswirksamkeit abzielen und Karate zur zirkusreifen Artistik erklären. In Wirklichkeit ist Karate jedoch alles andere als ein Sport für Selbstdarsteller. Im Training und Wettkampf werden Fuß- und Fauststöße vor dem Auftreten abgestoppt. Voraussetzung dafür ist Selbstdisziplin, Verantwortungs-bewusstsein gegenüber dem Partner und natürlich eine gute Körperbeherrschung, die im Kihon (Grundschule) systematisch aufgebaut wird. Aufgrund seiner vielseitigen Anforderungen an Körper und Geist ist Karate ideal als Ausgleich zu den Anforderungen des Alltags: Der Karateka trainiert Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Das macht fit! Mit Entspannungstechniken, Atemübungen und Meditation steigert er seine Konzentrationsfähigkeit und schult die eigene Körperwahrnehmung.

KARATE - eine moderne und wirksame Selbstverteidigung
Viele Karateka üben ihren Sport aus, um sich im Notfall selbst verteidigen zu können. Und tatsächlich ist Karate eine wirksame und praktikable Verteidigungsart. Kraft und körperliche Statur spielen in der Karate-Selbstverteidigung nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger sind Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Gelassenheit. Nur wer bei einem Angriff nicht in Panik gerät, kann sich sinnvoll verteidigen. Deshalb vermitteln spezielle Lehrgänge neben technischen Fertigkeiten auch die psychologischen Komponenten der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Diese Aspekte machen Karate-Selbstverteidigung insbesondere für Frauen und Mädchen interessant. Selbstverteidigung als Ziel des Karatetrainings - ebenso wie Konzentration und Selbstkontrolle.

 KARATE - KIDS - Kinderkarate als Weg zu mehr Selbstsicherheit und Selbstbehauptung
Wir trainieren Karate unter Anleitung von Karatelehrern ohne Trefferkontakt und legen Wert auf eine anti-aggressive Haltung und Ausbildung. Karate ist von der WHO als gesundheitsfördernd anerkannt und steht auf der Anwärterliste für neue olympische Sportarten.

Kinder-Karate Training wie wir es vermitteln erzieht Kinder zu verantwortungs- und respektvollem Verhalten gegenüber den Mitmenschen und stärkt das Selbstvertrauen. Verhaltensauffällige, sowohl sehr zurückhaltende als auch hyperaktive Kinder werden von Kinderärzten und Psychologen aufgrund der positiven Erfahrungen seit Jahren in unsere Kurse geschickt und zeigen sehr gute Fortschritte. Karate macht Kinder stark und selbstbewusst.

 
WEITERE INFORMATIONEN ZUM SHOTOKAN KARATE-DO (auf das Zeichen)